02.2008 - Gelbfieber in Südamerika In mehreren Ländern Südamerikas wird aktuell eine hohe Gelbfieber Virus-Aktivität beobachtet. In Brasilien sind mindestens 12 Menschen am Gelbfieber verstorben. In Argentinien wurde aus der Provinz Missiones mit den Iguacu-Wasserfällen, einem beliebten Touristen-Reiseziel im Grenzgebiet von Argentinien, Brasilien und Paraguay eine Aktivität gemeldet. Auch in Paraguay sind 4 Patienten an Gelbfieber erkrankt und mindestens ein Patient ist verstorben. Es handelt sich um die ersten Erkrankungsfälle in Paraguay seit 34 Jahren und den ersten Todesfall seit 100 Jahren. Die Übertragungen fanden durch den sog. Urwald-Übertragungszyklus statt, urbane Erkrankungsfälle (Übertragung von Mensch zu Mensch) wurden bisher nicht beschrieben. Alle Reisenden in den Nordosten Argentiniens, den Süden Brasiliens oder den Osten Paraguays sollten über eine gültige Gelbfieber-Impfung verfügen. Dies gilt besonders für Besucher der Region der Iguacu-Wasserfälle. Reisende sollten sich rechtzeitig vor der Reise von einem reisemedizinisch qualifizierten Arzt beraten lassen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt für Paraguay: Eine Impfung ist dringend anzuraten, da im Februar 2008 seit über 34 Jahren erstmals wieder Fälle von menschlichem Gelbfieber in Paraguay aufgetreten sind. Der Südosten des Landes (Iguazu Wasserfälle) aber auch die Region Asuncion sind betroffen.
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